Über mich

Dr. phil. Nadia Weitner

Willkommen

Über meine Haltung & Arbeitsweise

In meiner Arbeit verbinde ich körperorientierte Psychotherapie, den NARM®-Ansatz sowie traumasensible Atemarbeit. Im Mittelpunkt steht nicht das Symptom für sich, sondern das Zusammenspiel von Nervensystem, Beziehungserfahrungen und den Schutzstrategien, die sich im Laufe des Lebens entwickelt haben. Viele dieser Strategien waren einst notwendig und sinnvoll. Heute können sie Veränderung erschweren.

Meine Begleitung richtet sich an Menschen, die sich nach mehr innerem Halt, Selbstkontakt und tragfähigerem Erleben von Beziehung sehnen – besonders in Phasen von Überforderung, Beziehungskrisen oder nach belastenden Erfahrungen.
 
Im Mittelpunkt steht, wieder Boden unter den Füßen zu bekommen und sich selbst und anderen näherzukommen. Ich arbeite körperorientiert und traumasensibel, unter anderem mit dem NARM®-Ansatz sowie körperpsychotherapeutischen und systemischen Elementen.
 
Das bedeutet, dass wir das einbeziehen, was sich im Körper, in Emotionen und im Kontakt zeigt – etwa Spannungen, Schutzreaktionen oder das Gefühl, nicht ganz da zu sein.
 
Häufig geht es um frühe Bindungs- und Beziehungserfahrungen, die heute noch wirksam sind und Nähe, Selbstwahrnehmung oder Abgrenzung erschweren. Wenn diese Zusammenhänge verständlicher und spürbarer werden, kann mehr Lebendigkeit, innere Wahlfreiheit und Verbundenheit entstehen – mit sich selbst und mit anderen.
 

Wie ich arbeite

Willkommen in diesem gemeinsamen Raum. Ein Raum, der sich im Kontakt formt und in dem dein Erleben im Mittelpunkt steht.

In meiner therapeutischen Arbeit orientiere ich mich am Neuroaffektiven Beziehungsmodell (NARM), einem körper- und beziehungsorientierten Ansatz zur Arbeit mit Entwicklungs- und Bindungstrauma. Im Fokus steht dabei nicht das Ereignis an sich, sondern die Art und Weise, wie frühe Erfahrungen bis heute Wahrnehmung, Beziehung und Selbstkontakt prägen.

Ich arbeite präsent, dialogisch und gegenwartsnah. Neugier, Klarheit und Mitgefühl leiten mich darin, gemeinsam zu erkunden, was sich im therapeutischen Kontakt zeigt – im Erleben, im Körper, im Zwischenraum. Nicht mit dem Ziel, etwas zu korrigieren, sondern um innere Zusammenhänge bewusster werden zu lassen.

Therapie verstehe ich als einen Prozess, in dem Selbstkontakt wachsen kann. In dem du dich in deinem eigenen Erleben klarer wahrnimmst und beginnst, dich von dort aus stimmiger in Beziehung zu bewegen. Daraus entsteht Selbstwirksamkeit – nicht als Technik, sondern als gelebte Erfahrung.

Im gemeinsamen Arbeiten erforschen wir, wie sich frühere Erfahrungen auf dein heutiges Erleben ausgewirkt haben: auf dein Gefühl für dich selbst, auf Nähe und Distanz, auf Verbindung und Rückzug. Schritt für Schritt kann daraus mehr innere Beweglichkeit entstehen und die Möglichkeit, Beziehungen bewusster, ehrlicher und tragfähiger zu gestalten.

Wenn du merkst, dass sich bestimmte Muster immer wieder zeigen und du sie nicht länger allein tragen möchtest, begleite ich Menschen genau an dieser Schwelle – dort, wo Anpassung entsteht und neue, tragfähige Bewegung möglich wird. 

Ein erstes kostenloses Kennenlerngespräch (ca. 15-20 Minuten) bietet Raum, dein Anliegen zu sortieren und zu prüfen, ob diese Form der Begleitung für dich passend ist.

wesentliche

Aus- und Fortbildungen

Fachlicher Hintergrund & Qualifikation:

Heilpraktikerin für Psychotherapie
Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde gemäß HeilprG, Berlin (Gesundheitsamt Tempelhof-Schöneberg), 2019

Traumatherapie & Körperpsychotherapie:

NARM®-Therapeutin 
ZIST-Institut Penzberg bei Michael Mokrus, 2024–2026

NARM® Masterclass
UTA-Institut Köln, bei Dr. Laurence Heller, ab Mai 2026

NARM-Vertiefung: Scham und Selbstablehnung
Stephan Niederwieser, Berlin

SEI® Somatisch-Emotionale Integration
Frühe Verletzungen und Entwicklungstrauma erkennen und heilen,
Dami Charf, 2023–2024

Somatic Experiencing® (SE) – Intro
BAPt e. V., Berlin, 2023

NeuroAffective Touch®
Körperorientierte Methode bei Entwicklungstraumata,
Dr. Aline LaPierre, 2024

Körperpsychotherapie
Institut für Beziehungsdynamik, Berlin, 2022–2023

Trauma, Sexualität & Beziehungsdynamik:

Psychotherapie bei sexuellem Missbrauch
Supervisionstag & Vertiefung,
Dr. med. Beate Leisse, 2025

Trauma, Sexualität und Körper
Akademie für integrative Traumatherapie,
Dr. med. Melanie Büttner, 2024

Weibliche Lust in der Sexualtherapie
Dr. Angelika Eck, life lessons, 2023

Atem- & Körperarbeit:

RE-OWN – traumasensitives Breathwork Teacher Training 
Berlin, Julia Wunderlich, 2024–2025

Breathwork Facilitator Training, Pure Embodiment®
Karin Nikbakht, Wien & Berlin, 2022–2024

Yin Yoga Ausbildung
Wolfgang Riedl, Berlin, 2018–2019

Kundalini Yoga Teacher Training (KRI)
Berlin, 2016–2017

Ehrenamt:

Mitarbeit
Kontakt- und Beratungscafé am Straßenstrich Kurfürstenstraße
Neustart e. V. – Ausstiegshilfe aus der Prostitution, seit 2025

Mitarbeit
Frauenhaus „FrauenBedacht“, Gebewo Soziale Dienste, Berlin-Wedding, 2019–2022

Weitere Qualifikationen:

Deep Listening – Kompetenz des Zuhörens
Jens Pingel, Dharma-Mati, Berlin, 2018

Arbeit mit dem Seelenhaus (nach Peter Reiter)
Seminar bei Dr. Annegret Haupt, Berlin, 2019

Diverse Fortbildungen im Betrieblichen Gesundheitsmanagement
Schwerpunkte: Resilienz, Burn-out-Prävention, Achtsamkeit am Arbeitsplatz

Akademischer Hintergrund:

Studium der Kunstgeschichte & Literaturwissenschaft, Universität Bonn / Universidad Complutense de Madrid
Magister (2010)

Promotion in Kunstgeschichte (Dr. phil.), 2015
Universität Bonn / Universität Wien

In Kooperation mit Praxis für Osteopathie & NARM-Therapie Pankow

Mitglied im VFP e. V.

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