Wer sich neben einer Atem-Erfahrung einen geschützten Rahmen wünscht, in dem das Erlebte verstanden und in einen größeren Zusammenhang gestellt werden kann, findet hier eine Begleitung, die drei Elemente zusammenführt: bewusst geführte Atemarbeit (Breathwork), achtsame Berührung und therapeutisches Gespräch auf Grundlage der NARM-Therapie. Klar voneinander unterschieden und zugleich aufeinander bezogen.
Der Atem ist oft der unmittelbarste Zugang zu dem, was im Inneren lebendig ist. Im verbundenen Atem zeigen sich Zustände und Beziehungsmuster, die lange nonverbal organisiert waren. Manchmal klar, manchmal überraschend, oft jenseits von Worten.
Manche Menschen erleben klassisches Breathwork als sehr öffnend und klärend. Andere spüren nach einer intensiven Atemsitzung, dass Fragen bleiben oder dass das Erlebte schwer einzuordnen ist. Damit es nicht überwältigt oder für sich stehen bleibt, braucht es einen Rahmen, der Halt gibt und Orientierung ermöglicht.
In den Atemsitzungen
Ich arbeite mit bewusst geführten Atemintervallen und achtsamer Berührung. Beides unterstützt das Nervensystem dabei, im Kontakt zu bleiben, während sich innere Prozesse zeigen dürfen. Der Fokus liegt auf dem unmittelbaren körperlich-emotionalen Erleben, nicht auf Leistung oder Zielorientierung.
Je nach Person und Situation gibt es innerhalb der Atemintervalle kurze verbale Impulse oder einfache klärende Fragen. Sie dienen der Orientierung im Moment und unterstützen dabei, im Erleben verankert zu bleiben.
In den therapeutischen Gesprächen
Auf Grundlage der NARM-Therapie wird das Erlebte aus der Atemarbeit gemeinsam in einen Zusammenhang gestellt, als Ausdruck von Schutz- und Anpassungsmustern, Beziehungserfahrungen und inneren Organisationsformen, die bis heute wirksam sind.
So entsteht ein Zusammenspiel, in dem der Atem Erfahrungsräume öffnet, Berührung Halt gibt und das therapeutische Gespräch Orientierung schafft.
Rahmen & Ablauf
Drei Atemsitzungen à 90 Minuten, verteilt über sechs bis acht Wochen. Nach jeder Sitzung folgt an einem separaten Termin ein 60-minütiges therapeutisches Gespräch, in dem das Erlebte aufgegriffen wird. Den Abschluss bildet ein zusammenführendes Reflexionsgespräch.
Ob Atemarbeit und Gespräch zeitlich getrennt oder enger verzahnt stattfinden, richtet sich nach Person und individuellem Anliegen. Es gibt kein festes Schema. Die Begleitung folgt dem, was tragfähig und sinnvoll ist – das wird vorab individuell besprochen.
Hintergrund: NARM®
Das NeuroAffektive Beziehungsmodell (NARM) ist ein körperorientierter, beziehungsbezogener Ansatz, der entwicklungsbezogene Schutz- und Anpassungsmuster verstehen und in Bewegung bringen hilft. NARM arbeitet weniger mit Ereignissen aus der Vergangenheit als mit den heute spürbaren inneren Organisationsformen, die Beziehung, Selbstkontakt und Lebendigkeit prägen. In Verbindung mit Atemarbeit und achtsamer Berührung entsteht ein integratives, körperpsychotherapeutisch getragenes Format.
Kennenlernen
Ein Kennenlerngespräch bietet Raum, um gemeinsam zu schauen, ob dieses Format aktuell passt. Dabei besprechen wir körperliche und psychische Voraussetzungen sowie mögliche Kontraindikationen für Atemarbeit. Termine finden in meiner Praxis in Berlin statt.