Breathwork & NARM®-Therapie

integrative Begleitung

NARM & Breathwork

NARM®-orientierte Atem- und Körperarbeit

Der Atem ist oft der unmittelbarste Zugang zu dem, was im Inneren lebendig ist.

Im verbundenen Atem wird spürbar, wie wir im Leben stehen. Der Körper reagiert unmittelbar – mit Empfindungen, Spannungen oder innerer Bewegung – oft klarer, als es Sprache vermag.

Über den Atem zeigen sich Zustände und Beziehungsmuster, die lange nonverbal organisiert waren. Vieles davon war bisher eher gehalten als bewusst wahrgenommen. Der verbundene Atem bringt diese inneren Bewegungen ins Erleben, manchmal klar, manchmal überraschend, oft jenseits von Worten.

Manche Menschen erleben Atemarbeit als sehr öffnend und klärend. Andere spüren nach einer intensiven Atemsitzung, dass Fragen bleiben oder dass das Erlebte schwer einzuordnen ist.

Damit das Erlebte nicht überwältigt oder für sich stehen bleibt, braucht es einen Rahmen, der Halt gibt und Orientierung ermöglicht.

Dieses Angebot richtet sich an Menschen, die sich neben der Erfahrung einen therapeutischen Rahmen wünschen. Einen Ort, an dem das, was sich im Atem gezeigt hat, verstanden und in einen größeren Zusammenhang gestellt werden kann. 

In den Atemsitzungen arbeite ich mit bewusst geführten Atemintervallen und achtsamer Berührung. Beides unterstützt das Nervensystem dabei, im Kontakt zu bleiben, während sich innere Prozesse zeigen dürfen. Der Fokus liegt auf dem unmittelbaren körperlich-emotionalen Erleben, nicht auf Leistung oder Zielorientierung.

Je nach Person und Situation kann es innerhalb der Atemintervalle kurze verbale Impulse oder einfache klärende Fragen geben. Sie dienen der Orientierung im Moment und unterstützen dabei, im Erleben verankert zu bleiben.

Die Einordnung dessen, was sich im Atem gezeigt hat, findet in eigenständigen therapeutischen Gesprächen auf Grundlage der NARM-Therapie statt. Dort wird das Erlebte gemeinsam in einen Zusammenhang gestellt – als Ausdruck von Schutz- und Anpassungsmustern, Beziehungserfahrungen und inneren Organisationsformen, die bis heute wirksam sind.

Ob Atemarbeit und therapeutisches Gespräch zeitlich getrennt oder in einem abgestimmten Prozess stattfinden, richtet sich immer nach der jeweiligen Person, ihrem Nervensystem und dem aktuellen Anliegen. Es gibt kein festes Schema. Die Begleitung folgt dem, was tragfähig und sinnvoll ist und wird vorab individuell besprochen.

So entsteht ein Zusammenspiel, in dem der Atem Erfahrungsräume öffnet, Berührung Halt gibt und das therapeutische Gespräch Orientierung schafft – klar voneinander unterschieden und zugleich aufeinander bezogen.

Rahmen & Ablauf:

Der Prozess umfasst drei Atemsitzungen à 90 Minuten. Die Sitzungen finden an unterschiedlichen Tagen statt und sind über einen Zeitraum von etwa sechs bis acht Wochen verteilt.

Nach jeder Atemsitzung folgt an einem separaten Termin ein 60-minütiges therapeutisches Gespräch auf Grundlage der NARM-Therapie. In diesen Gesprächen wird das Erlebte aus der Atemarbeit aufgegriffen und in einen größeren inneren Zusammenhang gestellt.

Den Abschluss bildet ein zusammenführendes Abschlussgespräch. Es dient der Reflexion des gesamten Prozesses und der bewussten Integration dessen, was sich beim Atmen gezeigt und bewegt hat.

Der zeitliche Rhythmus wird individuell abgestimmt und orientiert sich daran, was für das jeweilige Erleben tragfähig ist.

Ein Kennenlerngespräch bietet Raum, um gemeinsam zu schauen, ob dieses Format für dich aktuell passend ist.

Dabei besprechen wir auch körperliche und psychische Voraussetzungen sowie mögliche Kontraindikationen für Atemarbeit.